Einleitungstext des ESG Programms für das Sommersemester 2012
„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken".
1. Mose 2,3
„No time to choose when the truth must die
No time to lose or say goodbye
No time to prepare for the victim that´s there
No time to suffer or blink
And no time to think"
Bob Dylan - No time to think, 1978
„Wir brauchen gemächlichere Zeiten als Ausgleich. Ständige Betriebsamkeit raubt Kraft, macht tiefere Gedanken unmöglich und zerstört menschliche Beziehungen. Zuhören kann nur, wer die Uhr gelegentlich vergisst. Wo leere Zeiten nicht von selber entstehen, muss man sie schaffen."
Stefan Klein, Zeit - Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung, Frankfurt am Main 2008, 278.
Unterbrechung
Unterbrechung: Störung oder Entlastung? Lehrkräfte wissen: Störungen haben Vorrang. Menschen mit Lebens- und Krisenerfahrung lernen: Unterbrechungen sind notwendig und heilsam. Denn sie dienen dem Innehalten, sorgen für Ruhe und Entspannung, schaffen Raum und Distanz für Reflexion und Muße.
Pause
Das Leben ist kein Pony- und das Studium kein Pausenhof! Aber wer die Kunst der Pause weder kennt noch zelebriert, wer pausenlos durchs Leben hetzt, ohne Unterbrechung studiert und funktioniert, wird atemlos und ausgebrannt. Schon Gott merkte: Keine Schöpfung ohne Sabbat. Kein Montag ohne Sonntag. Also: Mach mal Pause oder: Gott sei Dank - es gibt den Sonntag!
Los!
Mit gezielten Pausen gibt es Regeneration und neue Energie. Schon eine Halbzeitpause kann Wunder wirken, so dass manche Mannschaft wie verwandelt auf´s Spielfeld zurückkehrt. Wir von der ESG wollen in diesem Sinne begleiten, ermutigen und stärken:
Herzliche Einladung zu Pause und Unterbrechung - Los!